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Gefragt von (1.2k Punkte)
Manchmal hab ich das Gefühl, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Es gab in meinem Leben zum Beispiel auch Phasen (während des Studiums), wo ich absolut kein Geld hatte und trotzdem glücklich war. Ich genoss alle Freiheiten und konnte mir den Tag selbst einteilen. Existenzängste hatte ich nicht. Schließlich hatte man ja auch nichts zu verlieren.

Heute, wo man etwas Geld zur Verfügung hat, steigt auch die Angst es wieder zu verlieren oder allgemein auch die Existenzängste. Wie ist es bei euch? Habt ihr ähnliche Erfahrungen?

LG

3 Antworten

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Beantwortet von (470 Punkte)

Ich glaube schon, dass da was dran ist. Die Verlustängste steigen wohl mit zunehmendem Reichtum an. Das wirkt natürlich der eigenen Glückseligkeit entgegen. Und wenn man sieht, wie viele Leute zum Beispiel im Lotto gewonnen haben und kurze Zeit später sogar mit Schulden da standen und das Leben ruiniert war, da fragt man sich schon irgendwie ob Geld wirklich glücklich macht ;)! In so einem Fall wahrscheinlich nur kurzfristig. Wahres Glück kommt dann wohl doch eher woanders her.

Trotzdem hab ich natürlich auch schon Lotto gespielt aber nicht in der Hoffnung glücklicher zu werden! Mir gehts soweit ganz gut... Man macht sich halt einen Spaß draus und wenn man doch mal gewinnt, kann man ja auch lieben Menschen aus seinem privaten Umfeld was abgeben ;)! 

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Beantwortet von (480 Punkte)
Geld macht immer nur kurzfristig glücklich. Denn dadurch leistet man sich nur Materielles oder gefälschte Leute um sich herum. Außer es handelt sich um einen Lebens Wunsch, wie die Welt bereisen oder ein Haus an einer schönen Location erkaufen.
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Beantwortet von (450 Punkte)

Meiner Meinung nach macht Geld auf keinen Fall glücklich. Es dient lediglich dazu unser Ego zu befriedigen. Und jeder kennt es.. ist ein Bedürfnis erstmal gestillt, will man sofort etwas neues, besseres. Das fängt schon ganz früh bei Kindern an, denn statistisch ist das dritte Wort, das Babys nach Mama und Papa lernen: mehr. Und genau deshalb kann Geld nicht glücklich machen, da man eh immer mehr haben will und niemals richtig zufrieden ist. 

Also weniger das Ego füttern und mehr an andere zurückgeben. Der Mensch steht sich also nur selbst im Weg.

Hier noch ein kleines Zitat von Werner Erhard, welches gut dazu passt: 

Happiness is a function of accepting what is. 

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